Rückblick Prayerfestival Kempten – Schönheit & Stärke

Am Donnerstag-Morgen war mir noch nicht klar, dass ich das gesamte Wochenende in Kempten verbringen würde. Doch am Abend erklärte ich mich bereit, zwei Mitarbeiter bis Freitag Mittag nach Kempten zu fahren. Während der Fahrt sprachen wir viel über die verschiedenen Aufgaben und Arbeiten, die man auf auf einem Prayerfestival übernehmen kann. Und auf einmal fragte mich meine Mitfahrerin: „Du, könntest du dir vorstellen, dass du die Leute, die auf’s PF kommen begrüßt, ihnen zeigst, wo sie ihr Gepäck hinbringen können, wie so der Ablauf ist? Weil du kannst echt gut auf Menschen zugehen!“ Mein „Ja“ klang nicht gleich ganz sicher, weil ich hatte das noch nie gemacht. Auf einem Prayerfestival wirklich aktiv mitarbeiten. Nicht nur hinkommen und genießen, sondern wirklich den anderen dienen, sie willkommen heißen und da helfen, wo ich gebraucht werde.

Wir kamen also an die Maria-Ward-Realschule und kaum angekommen, wurden wir freudestrahlend von den schon anwesenden Mitarbeitern empfangen und es ging an den Aufbau. Von Stunde zu Stunde kamen mehr Menschen und das Sprichwort „Viele helfende Hände bereiten der Arbeit ein schnelles Ende“ wurde wahr.

Den Eröffnungstalk hielt Jugendpfarrer Daniel Rietzler aus Weißenhorn, der uns ermutigte, die Tür unseres Herzens für Jesus zu öffnen um so auch eine richtige Begegnung mit ihm haben zu können.

In der Predigt von Tobias Seyfried in der anschließenden  Heiligen Messe ging es um das Motto des PF’s „Schönheit und Stärke“. Was ist wahre Schönheit? Was ist wahre Stärke? Die Feier der Heiligen Messe mündete direkt in die Nachtanbetung.

Am zweiten Tag war ich am Vormittag als Greeter mit dabei, am Nachmittag durften wir im Talk von Pater Johannes Reiber erfahren, wie gut und heilsam die Beichte ist. Dies wurde am Abend der Versöhnung auch gut von vielen Anwesenden genutzt: Mehrere Priester waren viele Stunden da, um das Sakrament der Versöhnung zu spenden. Mein persönliches Highlight war nach der Beichte das stille Gebet zweier Freunde und als der Priester zu uns kam mit Jesus in der Monstranz, um jedem den eucharistischen Einzelsegen zu geben. Anschließend mündete der Abend wieder in die Nachtanbetung.

In einer Prozession zogen wir am Sonntag den Barmherzigkeitsrosenkranz singend von der Schule zur Stadtpfarrkirche, um dort mit der Pfarrgemeinde die Heilige Messe zu feiern. Nach dem anschließenden Mittagessen galt es wieder, zusammenzuhelfen. Jeder, der noch ein wenig länger bleiben konnte, blieb.

Ein schönes und wirklich bestärkendes Wochenende mit Jesus!

Text einer Teilnehmerin
Bilder: Dominik Schmitt