Prayerfestival Bad Wurzach – THERE IS MORE!!!

Prayerfestival der JUGEND 2000 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Vom 2.- 4. November war es wieder soweit – das Salvatorkolleg in Bad Wurzach wurde über ein Wochenende hinweg zum Gotteshaus, in das der Herr einzog und die Herzen einlud, sich nach MEHR zu sehnen, sich nach MEHR auszustrecken und das MEHR von IHM zu erwarten und zu empfangen.

400 Teilnehmer folgten dieser Einladung und durften sich zu Beginn in einem Warm Up mit originellen Saftcocktails, Livemusik und gemütlichem Ambiente kennenlernen, austauschen und gemeinsam beim ersten Talk „MEHR suchen – MEHR finden!“ in eine erwartungsvolle Haltung versetzen lassen, bevor sie alle gemeinsam die Kirche des Prayerfestivals betraten, in der sie die Band schon mit fetzigem Lobpreis erwartete.

Nach der Heiligen Messe mit Pfr. Kilian Krug durfte Gott selbst in der Heiligen Eucharistie wieder auf dem sogenannten brennenden Dornbusch Platz nehmen und zum sichtbaren Mittelpunkt dieser Prayerfestivaltage werden. In einer abschließenden Worshipsession durften die jugendlichen und jungen erwachsenen Prayerfestivalteilnehmer die Gegenwart Gottes auf sich wirken lassen und den Abend nach der Komplet entweder in der Nachanbetung oder bei Musik, Drinks und gemütlichem Austausch ausklingen lassen.

Der nächste Morgen erwartete die Teilnehmer mit frisch gebackenen Brezeln und Süßgebäck, das in den Tagen zuvor vor allem vom eifrigen JUGEND 2000 Nachwuchs geformt wurde. Im ersten Talk des Tages ging Pfr. Martin Seefried anschaulich darauf ein, wie Gott, das „MEHR“ und „Ich“ zusammengehen. Die Teilnehmer trafen sich anschließend wieder in ihren „Meet & Speak“ Gruppen, wo sie sich über das Gehörte austauschen konnten, von den Gruppenleitern Einblick in deren Erfahrungen bekamen und auf das weitere Programm des Prayerfestivals vorbereitet wurden. Zu den Highlights gehörte dieses Jahr sicherlich auch das Zeugnis von Stefan Neubacher, der in seinem ehrlichen Lebensrückblick absolut die Lebensträume der Jugendlichen ansprach und persönlich nach seiner außergewöhnlichen Geschichte endlich bei Gott alles fand, was er jemals gesucht hatte.

Pünktlich nach dem Mittagessen war Sport angesagt und natürlich gab es für alle gemütlich Veranlagten auch noch weitere Workshops zur echten Nachfolge, Heiligem Geist und Basics für eine Hauskreisgründung und -gestaltung. Familien versammelten sich währenddessen in der Prayerfestivalkirche, wo sie den Eucharistischen Einzelsegen empfingen, der von der neuen und begeisternden JUGEND 2000 Kids Band musikalisch belgeitet wurde 🙂

Im Anschluss an die Workshops durften sich die Teilnehmer wieder härterem Stoff widmen – dem Beichttalk mit Kaplan Helmut Epp – der seine Message gekonnt in volle, leere, saubere, verhüllte und mit Müll gefüllte Nutella®-Gläser packte und die Schönheit eines Originals überzeugend herausstellte, sodass er sich beinahe zum Nutella®-Vertreiber qualifizierte.

Parallel gab’s für die Tiefgänger und längjährigen Prayerfestivalbesucher bereits ab 10 Uhr eine Premiere mit dem diesjährigen Workshoptag, bei dem Berna Lang (Jüngerschaftsschule der Lorettogemeinschaft, Salzburg) zum Thema „Identität in Gott – Werde wer Du bist!“ referierte. Auch Kids und Tweens durften sich bei je eigener Katechese mit dem Herzen Gottes und der Geschichte Josefs auseinandersetzen.

Die Heilige Messe am späten Nachmittag mit Hauptzelebrant Pfr. Martin Straub wurde dann von allen gemeinsam besonders feierlich begangen. In seiner Predigt ging Kaplan de Beyer eindrücklich auf den Leib Christi ein, der ihn persönlich zum Priester geformt hat.

Die Teilnehmer fanden sich nach dem Abendessen noch einmal an diesem Tag in ihre Gruppen ein, um alles Revue passieren zu lassen und sich nun auf den bevorstehenden Abend vorzubereiten. Mit der einleitenden Geschichte der blutflüssigen Frau, die Heilung erfuhr, als sie Jesu Gewand berührte, begann der Eucharistische Gebetsdienst mit Pfr. Andreas Braun, bei dem die Jugendlichen und jungen Erwachsenen Jesus genau so nahe sein durften, wie die Frau im Evangelium. Im Anschluss leitete die Band ruhig in die Holy Spirit Night über, in der mit Impulsen das Wesen des Heiligen Geistes erläutert und die Anwesenden ermutigt wurden, ihn als erste Gabe Gottes an seine Kinder zu empfangen.

Die Teilnehmer legten sich gegenseitig die Hände auf die Schultern und erbaten füreinander den Heiligen Geist, was von zunehmend kraftvollen Liedern der Band begleitet wurde. Am Ende dieser wirklich mächtigen Gebetszeit waren die Teilnehmer eingeladen, zum Dornbusch zu kommen und ihr Leben bewusst in Jesu Hände zu legen. Alle die dies bereits vollzogen haben bildeten einen äußeren Kreis und erneuerten in einem gemeinsamen Gebet ihre Lebensübergabe. Nach diesem Schritt brach die Halle in Jubel und Klatschen aus und feierte Gott mit feurigem Lobpreis.

Am Sonntag morgen folgte der letzte Talk, der am Beispiel Mariens eine innere Haltung der Empfänglichkeit für Gott und Sendung veranschaulichte. Ein letztes Mal hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in ihren Gruppen das Erlebte auszutauschen, bevor Pfr. Stier das Prayerfestival mit der Heiligen Messe in der erneut gut besuchten Halle feierlich beschloss.

An dieser Stelle möchten wir von Herzen allen danken, die dieses Prayerfestival durch Arbeit, Spenden, Herzblut und Gebet mitermöglicht haben und Ihnen ein ganz herzliches Vergelt’s Gott aussprechen. Staunend blicken wir auf zu Gott, der uns durch die wirklich herausfordernde Vorbereitungszeit durchgeführt, überreich beschenkt und sein Werk getan hat, wie nur er es kann! – Und wir wissen:

THERE IS MORE!!!