Zum allerersten Mal organisierte die JUGEND 2000 der Diözese Rottenburg-Stuttgart in Kooperation mit anderen Initiativen ein Lobpreiskonzert am schwäbischen Meer – dem Bodensee.
Die perfekte Location dafür war die Uferpromenade in Kressbronn. Seit vielen Monaten wurde geplant, was die Organisatoren einst bei den Weltjugendtagsfahrten selbst erlebten und genossen: Ein Konzert mit Lobrpeisliedern am Strand. Nun sollte dieses Erlebnis in die Heimat geholt werden.
Zwei Bands aus der schwäbischen Region gaben christliche Lobpreislieder zum Besten und sorgten bei den mehreren hundert Teilnehmern für Stimmung und Freude.
Trotz heißer Temperaturen kamen Konzertbesucher aus nah und fern. Sogar bis von Regensburg reiste eine Gruppe an, um dabei zu sein. Ein besonderer Gast war Bischof Bertram Meier, der sich trotz vollem Terminkalender nicht die Möglichkeit nehmen ließ, zu diesem besonderen Anlass am See zu den Konzertbesuchern zu sprechen. Zusammen mit Jugendseelsorger Roland Kiechle stellte er sich im Rahmen von „Ask the Priest“ herausfordernden bis provokanten Fragen. Die Zuschauer folgten aufmerksam den gründlichen Erklärungen und erhielten gleichzeitig zur humorvollen Frage: „Was in seinem Kühlschrank nicht fehlen darf“ seinen Verweis auf das Heilgewürz „Bertram“.
Zwischen den musikalischen Beiträgen traten junge Erwachsene auf die Bühne, die in kurzen Beiträgen von ihren Erlebnissen im Glauben und ihren persönlichen Begegnungen mit dem Wirken Gottes in ihrem Leben berichteten. Auch Beichtmöglichkeiten wurden gerne angenommen und genutzt. Beim Stand „Change my mind“ konnten Glaubensfragen geäußert und Überzeugungen geteilt werden. Hier wurde der katholischen Theologie mal so richtig auf den Zahn gefühlt.
Zum entspannten Strandkonzertambiente fehlte es nicht an entsprechender Verpflegung. In selbst gestalteten Strandbars konnten die Besucher gegrillte Würstchen und erfrischende Saftcocktails erwerben. Mehrere Infostände luden zum Austausch ein, was rege angenommen wurde.
Am Ende dieser ersten Premiere blicken die Veranstalter sehr zufrieden und mit Freude auf ein gelungenes Konzert, das sich rein aus Spenden finanzierte und aufgrund seiner innovativen Idee sogar eine Projektförderung der Jugendstiftung „Just“ in Aussicht gestellt bekommt. „Am meisten berührte mich die besondere Atmosphäre, die herzliche Gemeinschaft und die Offenheit der Besucher für den Glauben. Wir können uns gut vorstellen, das Lobpreiskonzert wieder zu veranstalten.“, so Jonas Missel, Mitglied der Orgateams.













