Ich bin Mitarbeiterin bei der JUGEND 2000, weil mein Herz dafür brennt, dass die junge Generation Jesus wirklich kennenlernt, christliche Gemeinschaft erlebt und in ihren Stärken wachsen kann.

Jana, Fotografin

Ich bin Mitarbeiter, weil ich durch die JUGEND 2000 meinen tiefen Glauben zu Jesus gefunden habe. Das will ich den Leuten,  die zur JUGEND 2000 kommen, auch ermöglichen.

Benedikt, Leiter Teens-WE

Ich bin Mitarbeiter, weil ich merke, wie ich dadurch selbst wachse. Außerdem gibt es da so viele junge Menschen, die noch offen sind. Es ist wichtig, dass der Glaube an diese Leute gebracht wird.

Samuel, MA Teens

Mich motiviert es, zu sehen, dass viele junge Menschen zu Jesus finden an diesen Wochenenden. Aber wir müssen diese Räume erst einmal auch öffnen.

Clara, Your Content Goes Here

Vom 14.-16. November fand das Mitarbeiterwochen-ende der JUGEND 2000 Regensburg statt. Insgesamt 71 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen teil.

JUGEND 2000 kennenlernen

Viele kennen JUGEND 2000 Veranstaltungen, aber nicht den Veranstalter. Genau deshalb veranstaltet die JUGEND 2000 Regensburg (wie fast jede Diözese) ein Wochenende im Jahr, in dem sie sich selbst vorstellt. Am gleichen Wochenende können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch entscheiden, für ein Jahr neu ihr „ja“ zur Mitarbeiterschaft bei der JUGEND 2000 zu geben.

Vier Versprechen

Dazu werden ihnen am letzten Tag des Wochenendes, nachdem die JUGEND 2000 sich und ihre Arbeit vorgestellt hat, vier Fragen gestellt:

• Teilst du die Vision der JUGEND 2000, weil dein Herz dafür brennt Christus in unserer Welt zu verkünden̈?

Möchtest du dein eigenes Leben auf Christus ausrichten und immer mehr zu einem Mensch der Anbetung werden?

• Suchst du die Gemeinschaft der anderen indem du dich im Gebet und in Freundschaft mit ihnen verbindest?

• Hast du die Sehnsucht Gott in den verschiedenen Apostolaten der JUGEND 2000 nach deinen Möglichkeiten zu dienen?

Wer zu ihnen in einem feierlichen Akt „Ja“ sagt, ist offiziell Mitarbeiter.

Räume eröffnen, wo man Jesus begegnen kann

Die JUGEND 2000 Regensburg lebt von diesem “Ja”. Was die jungen Menschen motiviert? Zum einen gibt es sehr viele Geschichten von jungen Menschen, die in einen der Veranstaltungen der JUGEND 2000 Jesus begegnen und dadurch ihren Weg neu mit der Kirche gehen. Gleichzeitig merken die Mitarbeiter, dass Jesus in den Veranstaltungen wirkt, aber auch, dass sie gebraucht werden, um diese Räume zu öffnen. Das treibt viele der jungen Menschen an, die sich in den AKs (Arbeitskreise, von denen es circa 20 gibt) engagieren, die Veranstaltungen zu organisieren.

Jugend für Jugend

Bei vielen Mitarbeitern ist es nicht nur die eigene Erfahrung, die man weiterschenken möchte, sondern auch die tolle Gemeinschaft und der Glaube, dass man wirklich etwas bewegen kann, die sie zur Mitarbeiterschaft motivieren. Clara Lorenz berichtet, dass die Veranstaltungen auch ein wichtiges Zeichen für das Bistum setzen, denn sie

“machen den katholischen Glauben im Bistum sichtbar und zeigen, dass es noch viele junge Menschen gibt, die glauben!“

Gerade für andere junge Menschen ist es wichtig zu sehen, dass es nicht nur ihr vielfach atheistisches Umfeld gibt, sondern auch junge Menschen, die wie sie sind, die “cool” sind, und doch zur Kirche gehen und glauben. Viele Besucher der JUGEND 2000 Veranstaltungen sind im Kontrast zuihrem “normalen” Umfeld sogar überrascht, wie miteinander umgegangen wird, und vom gegenseitgen herzlichen Miteinander unwiderstehlich angezogen, zu den Veranstaltungen zu gehen und auch Teil der Gemeinschaft zu werden.

“Das liegt an unserer Willkommens-Kultur, die wir immer wieder betonen”, erläutert Joachim, der für viele Bereiche in der JUGEND 2000 verantwortlich ist.

Persönlichkeitsbildend

Was die Mitarbeiterschaft bei der JUGEND 2000 besonders macht, ist zudem der persönlichkeitsbildende Effekt. Jeder junge Mensch, der das Reich Gottes voranbringen möchte, so Joachim, kann mitarbeiten und findet normalerweise seinen Platz.

Das liegt unter anderem daran, dass die JUGEND 2000 Regensburg so breitgefächert ist. “Wir haben so viele Arbeitsbereiche, wir haben so viele Aufgaben.

„Da findet jeder seinen Bereich und den Platz, wo er sich mit seinen Talenten gut einbringen kann”, erläutert Michaela, die neu die Leitung des AK Mitarbeiter übernommen hat. Sie selbst hätte sich z.B. früher nie vorstellen können, irgendwo vorne zu stehen und vor einer größeren Gruppe zu sprechen. Aber durch ihre Mitarbeit bei der JUGEND 2000 und die Übernahme so vieler verschiedener Tätigkeiten hat sie mittlerweile kein Problem mehr, sogar Veranstaltungen zu moderieren.

So geht es, ihren Worten nach, vielen: Gerade weil neue Mitarbeiter den Spagat erleben, dass sie viel Verantwortung übernehmen dürfen, aber auch von den Erfahreneren dabei an die Hand genommen werden, sind sie überrascht, was sie nach einigen Jahren Mitarbeit alles erlernt haben. Viele sind durch die JUGEND 2000 auch ein Stück weit zu dem geworden, wer sie sind, haben sich und ihre Talente durch die Gemeinschaft und den Dienst nicht nur besser kennengelernt, sondern ein ganzes Stück weiterentwickelt.

“Ganz sicher wäre ich ohne die JUGEND 2000 Regensburg nicht der, der ich bin,” sagt Joachim, “ich bin dem Herrgott dankbar, dass er mich zur JUGEND 2000 geführt hat.”

Das Wochenende

Das Wochenende war geprägt davon, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern näherzubringen, wer die JUGEND 2000 eigentlich ist. Dazu gab es vom Leiter, Andreas Lorenz, Vorträge zur JUGEND 2000 und auch eine Vorstellung aller Arbeitsbereiche. Aber es gab auch Input, der mindestens genauso wichtig war, um zu verstehen, wer die JUGEND 2000 ist. Anhand dem Beispiel von Carlo Acutis wurde erläutert, wie wichtig und zentral die Eucharistie für unseren Glauben ist. Ein spannender Transfer der Vortragenden Johanna Rueb war dabei, mit den Teilnehmern zu überlegen, was wohl Carlo Acutis für Content posten würde, wenn er unseren Insta-Kanal betreuen würde. Pater Franz Maria sprach darüber, wie zentral Maria für unseren Glauben ist und wie man mit dem Einwand umgehen kann, dass wir Maria zu sehr verehren: Tatsächlich verweist sie immer auf Jesus, auch in der Bibel. Die Teilnehmer wurden neu motiviert, den Rosenkranz zu beten.

Das Versprechen

Worauf das ganze Wochenende zulief, war die Heilige Messe am Sonntag mit der Möglichkeit, sich neu für ein Jahr zu entscheiden, einen Dienst bei der JUGEND 2000 zu übernehmen. Dazu durften vor allen Dingen die ganz neuen Mitarbeiter direkt vor dem Allerheiligsten knien, während sie einen Einzelsegen erhielten und die anderen Mitarbeiter für sie beteten.

Die Mission geht weiter

In diesem Jahr haben sich circa 71 junge Menschen entschieden, auch im Jahr 2025/2026 die JUGEND 2000 Regensburg in ihrer Mission zu unterstützen. Diese jungen Menschen und ihr Engagement und ihre Hingabe sind es, wieso die JUGEND 2000 Regensburg so erfolgreich in unserer Diözese wirken kann und so viele andere junge Menschen erreicht. Ein herzliches Vergelt’s Gott!