Beim diesjährigen Marsch für das Leben am 20. September in Berlin waren circa 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die für das Leben eingestanden sind. Diesmal war Einiges anders: Los ging es nicht am Brandenburger Tor, sondern beim Hauptbahnhof mit einem Vorprogramm und einer Gedenkminute. Dann ging es zum 2-stündigen Marsch, der diesmal nicht still war (kein Schweigemarsch wie sonst) und begleitet wurde von Polizisten und den Gegendemonstranten. Die JUGEND 2000 Regensburg war mit der Charismatischen Erneuerung in der Diözese Regensburg und Pro-Life Regensburg dabei!
Man muss schon CRAZY sein, um samstags (!!) um 5.30 Uhr (!!) am Regensburger Bahnhof zu stehen, um auf einen Bus zu warten … oder aber sehr FÜR DAS LEBEN brennen: So wie 8 Teilnehmer/-innen der JUGEND 2000 Regensburg und circa 25 weitere Teilnehmer, die am diesjährigen Marsch für das Leben in Berlin teilnahmen.
Für das Leben kämpfen – DNA der JUGEND 2000

Aber eigentlich ist das nicht CRAZY, es ist die DNA der JUGEND 2000: FÜR DAS LEBEN einstehen! Denn als die JUGEND 2000 gegründet wurde, geschah dies maßgeblich aufgrund der Worte und durch die Inspiration von Papst Johannes Paul II. Eine seiner Grundbotschaften? Kämpft gegen eine „Kultur des Todes“! Steht ein für eine „Kultur des Lebens“: für die Familien, für die Schwachen, für die sozial Benachteiligten, für die Ungeborenen… weil jedes Leben kostbar ist.
„Jedes Leben von seiner Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende ist unendlich wertvoll“.
Johannes Paul II.
Toll und bestärkend
Magda, eine der Organisatorinnen von der JUGEND 2000 erzählt, wie toll und bestärkend sie es findet, teilzunehmen:
„Im Alltag fühlt man sich bei dem Thema so allein. Aber wenn man dann vor Ort ist, merkt man, dass man das nicht ist. Gleichzeitig hoffen wir, mit solchen Aktionen auch viele Menschen für das Thema aufzurütteln“
Gina aus der JUGEND 2000 Regensburg berichtet:
„Mir ist es wichtig, meine Meinung zu zeigen, mir ist es wichtig, dafür auf die Straße zu gehen, zu zeigen: Wir sind da!“

Sich im Thema auskennen!

Gina hat mit ungefähr 14 angefangen, sich für das Thema zu interessieren. Dann nämlich hatte sie das Thema Abtreibung in der Schule und war schockiert! Sie fing an, sich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen; zu recherchieren und sich schlau zu machen sowohl über die FACTS über die Entwicklung eines Kinds als auch über die reale Praxis von Abtreibungen.
Ihrer Meinung nach gibt es zum Teil eine große „Desinformations-Kampagne“, die zu einer großen Ahnungslosigkeit zur Realität von Abtreibung in ihrem Umfeld führt.
Zum Beispiel, wenn in einem Referat das Embryo als ein „Zellhaufen“ gezeigt wird, aber wenn anstatt eines echten Embryos nur die äußere Fruchtblase auf dem Bild zu sehen ist, oder wenn manche Frauen total überrumpelt sind, wenn dann eine echte Abtreibung stattfindet, oder auch darüber, wie über Embryos gedacht wird.
Sie findet es wichtig, dass sich junge Frauen wirklich sachlich zu den Themen informieren, nicht sofort alles glauben, und dann ihre eigene Meinung bilden.
Der MARSCH 2025
Kurz zum Marsch und den Highlights: Unsere Truppe kam nach 7-stündiger Fahrt rechtzeitig an, aber auf der falschen Seite des Hauptbahnhofs, mitten auf der Seite der Gegendemonstranten. Zum Glück wurden sie sicher von der Polizei hinüber begleitet zum Vorprogramm.

Spannend war das Vorprogramm mit interessanten internationalen Sprechern und einer Gedenkminute für die Ungeborenen und auch die Mütter, die an den Folgen von Abtreibung leiden.

Eine Besonderheit sind die Schilder. Jeder kann sich eines nehmen und damit durch die Straßen laufen.
Busfahrt: Die Stimmung war locker und gelöst mit vielen tiefen Gesprächen.

Der MARSCH war natürlich das Highlight, mit Lobpreis, Gesprächen, im Gebet … mitten durch die zum Teil schreienden Gegendemonstranten und von der Polizei begleitet, ein Zeichen setzend für das Leben!

Eigentlich sollten …!

Eigentlich sollten, so Gina,
„viel mehr Leute und besonders junge Menschen daran teilnehmen. Denn wenn man bedenkt, wie wichtig das Thema ist und wie viele in meinem Umfeld eigentlich dafür sind, fand ich, waren wir echt wenige. Es ist so verborgen, viele drängen es weg, deshalb find ich es wichtig, dass wir es auf die Tagesordnung bringen und das Thema sichtbar machen. “
Als JUGEND 2000 Regensburg sind wir froh, an dieser Aktion teilzunehmen, bei der auch unser Bischof Voderholzer anwesend war und mutig Stellung bezieht.
Der nächste Marsch für das Leben ist am 19. September 2026. Und wenn du den Marsch verpasst hast, kannst du trotzdem viel beitragen, z.B. indem du Pate für eine Schwangere wirst.
Danke an alle mutigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Vergelt’s Gott euch, dass ihr Flagge gezeigt habt.




