Festival zum Heiligen Jahr – über 200 junge Erwachsene tauchen beim JUBILEE Festival in das Thema „innere Freiheit“

Das Heilige Jahr wird vor allem in Rom groß gefeiert. 1 Million junge Menschen waren zuletzt beim Jubiläum der Jugend Anfang August in der Ewigen Stadt, um in die „Gnade des Heiligen Jahres“ einzutauchen – wir waren mit dabei;-)!!

Um diese Gnade nach Hause zu holen, veranstalten die JUGEND 2000 Bewegungen in den verschiedenen Diözesen sogenannte „JUBILEE“ Events, denn das Heilige Jahr heißt im Englischen „Jubilee“ und in der Bibel „Jubeljahr“.

Den Anfang dieser Event-Serie machten wir: die JUGEND 2000 Rottenburg-Stuttgart und die JUGEND 2000 Augsburg, gemeinsam in Kooperation. Vom 5.-7. September öffneten wir die Pforten zum JUBILEE Festival im Kolleg der Schulbrüder in Illertissen. Über 200 junge Teilnehmer folgten der Einladung und ließen sich auf das sich durchziehende Thema einer „neuen Freiheit“ ein, die der besondere Schwerpunkt des Heiligen Jahres ist.

Junge Referenten erzählten dort ihre Geschichte wie beispielsweise Julia Jung im Rollstuhl mit ihren Lebensängsten, Benjamin Hafner, der sich durch Glaubensprüfungen durchringen musste oder auch Rebecca Metzler, die frisch aus Rom vom Jubiläum der Jugend mit neuen Erkenntnissen zurückgekehrt ist. Alle haben eines gemeinsam: mit Gott sind sie in eine neue Freiheit gewachsen – in ihrer ganz eigenen Lebensgeschichte – und dieser Prozess geht immer weiter!

In geistlichen Inputs konnten die Festivalbesucher ihren persönlichen Stand der Freiheit ertasten, Lebenslügen entlarven und in anonymen Gebetsanliegen aufschreiben, was ihr Wunsch ist, wovon Gott sie in Freiheit setzen möge.

Neben den geistlichen Inputs gab es viel Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen, Sport, Workshops und italienisches Flair beim italienischen Abend „Viva Ragazzi“. Das Herzstück unsere Veranstaltung aber ist wie immer Jesus: Versammelt um den sogenannten „brennenden Dornbusch“, durften die jungen Menschen bei IHM, gegenwärtig in der Eucharistie, weilen und, getragen von Impulsen und Lobpreis, seine Gegenwart auf sich wirken lassen. In der stimmungsvoll beleuchteten Aula des Kollegs stellte sich so vor allem an den Abenden eine tiefgehende Gebetsatmosphäre ein, in der auch die anonymen Anliegen der jungen Menschen in einem Heilungsgebet zur Sprache kamen und sich viele das befreiende Sakrament der Versöhnung schenken ließen.

Am Ende der feierlichen Abschlussmesse am Sonntag hatten wir wieder die Freude, die Zeugnisse bzw. sogenannten Glory Storys mutiger Teilnehmer zu hören, die einen Einblick in ihr persönliches Erlebnis mit Gott an diesem Wochenende schenkten und nun „neu gestärkt in ihren Alltag“ aufbrachen.