ARISE Open Air – in Mittelbiberach

ARISE – Steh auf! So lautete das diesjährige Weltjugendtagsmotto (Lk 7,14) von Papst Franziskus, unter dem eigentlich in den Tagen Mitte August unser Internationales Prayerfestival in Marienfried hätte stattfinden sollen.

Da dies jedoch in diesem Jahr nicht möglich war, war schnell die Idee zu unserem Open Air Event „ARISE – Open Air“ geboren und ein schöner Veranstaltungsort tat sich auf, in dem Gott den Herzen begegnen wollte.

Gut 200 Teilnehmer nahmen sich schon vorab das Motto zu Herzen und fuhren teils mehrstündige Strecken, um am Hochfest „Mariä Himmelfahrt“ auf der gräflichen Festwiese einen besonderen Tag zu erleben.

Unter strahlendem Himmel wurden sie dabei schon mit kühlen Drinks und süßen Snacks an unserer Saftcocktailbar und Kaffeeecke erwartet. Um 14.30 Uhr hieß es „ARISE – Let’s Start“ und so gab es zunächst eine kleine Challenge zum gegenseitigen Kennenlernen, gefolgt von einem Grußwort des Augsburger Weihbischofs Florian Wörner auf Bildschirm, der an diesen Tagen üblicherweise auf dem Internationalen Prayerfestival zu uns gesprochen hätte. Pfr. Max Hantke, ein frischgeweihter Neupriester unserer Diözese, rüstete uns mit dem Primizsegen nun für das, was Gott uns bereitet hat:

Pünktlich zur „Gnadenstunde“ stieg Pfr. Ludwig Siemes in das Motto ein und verdeutlichte in unvergleichlicher Weise, was diese Bibelstelle, in der Jesus den Jüngling von den Toten auferweckt, für jeden Einzelnen von uns im Hier und Jetzt bedeutet. „Es gilt eine Spur in unserem Leben zu hinterlassen, doch das ist nicht nur irgendeine Spur – Es soll SEINE Spur sein.“ Zum Abschluss seins Inputs wurden wir von Pfr. Siemes auf die Muttergottes und ihre Haltung aufmerksam gemacht, die uns in einem ununterbrochenen lebendigen ARISE ein Beispiel gegeben hat. Mit dem Weihegebet der JUGEND 2000 an die Muttergottes beschloss er seinen knapp einstündigen Input, der die Teilnehmer bis zur letzten Minute in tiefer Aufmerksamkeit hielt.

Zur anschließenden „Freizeit – Zeit“, war die Festwiese belebt von sportlichen Jugendlichen, die sich im Speedminton oder Fußball duellierten, parallel zu Gesprächsgruppen, in denen sich die Teilnehmer über Glaube, den gehörten Talk und ihre Erlebnisse austauschten. Im Schlossstadel gegenüber gab es für alle, die gerne noch weiteren geistigen Input tanken wollten, einen Workshop zum Thema „Share what you love – Evangelisieren im Alltag“ mit Pfr. Manfred Rehm.

In der feierlichen Hl. Messe mit Hauptzelebrant Pfr. Kilian Krug verdeutlichte Pfr. Siemes in seiner Predigt nochmal auf eindrucksvolle Weise die Aussage und Bedeutung des Ereignisses Mariä Himmelfahrt. (Hier kannst du die Predigt nachhören – 11:57min)

Im Anschluss lockten saftige Schweinefleischsemmel mit Kartoffelsalat zum Abendessen.

„Gott wartet mit einem Abendeuter auf Dich!“, lautete die Ansage von Kevin Fischer, der seine persönliche Geschichte mit uns teilte, das Abendprogramm eröffnete und auf die Begegnung mit Gott im Eucharistischen Gebetsdienst, der uns in der Nightsession erwartete, vorbereitete.

Wie wir es auch aus den Prayerfestivals kennen, erstrahlte nun die Pyramide im Kerzenlicht und die Teilnehmer durften Eintauchen in eine intensive Zeit, in der sie Gott unter Begleitung von Musik und Lobpreis persönlich nahe kommen durften. Unter abschließendem Lobpreis endete das offizielle Programm, doch die Saftcocktailbar war für Viele noch eine gern genutzte Anlaufstelle, um den Abend auf dem Gelände bei lockerer Musik aus der Dose ausklingen zu lassen.

Bereits jetzt ereilten uns viele Rückmeldungen, in denen Teilnehmer diesen Tag als „einen Tag Urlaub mit Jesus mit richtigem Prayerfestivalfeeling“ betitelten, Zeugnis von ihrer ersten Beichte nach der Kommunion mit Freude bekundeten oder uns von einer bewegenden Begegnung mit der Liebe Gottes im Eucharistischen Gebetsdienst berichteten, die „alles bisher Erlebte übersteigt“.

Wir selbst haben diesen Tag als besonderes Geschenk von oben empfunden und die Atmosphäre bis zum Schluss genossen. Danken möchten wir besonders auch Graf Brandenstein-Zeppelin, der uns sein Gelände und das Essen großzügig zur Verfügung gestellt hat und den 10 Priestern, die uns unterstützt haben und gerne mit dabei waren.

Zum Schluss dieses Berichts möchten wir einfach eine Aussage eines begeisterten Teilnehmers beim Abschied aufgreifen: „ARISE – Open Air – Wann ist das Nächste?!“