Rückblick familyPF´s Augsburg

Fast 300 Teilnehmer bei den familyPrayerfestivals der JUGEND 2000 in Weißenhorn

In den Allerheiligenferien veranstaltet die JUGEND 2000 Augsburg seit vielen Jahren Prayerfestivals, die für Familien maßgeschneidert sind. Wegen der übergroßen Nachfrage in den letzten Jahren konnten diesmal am neuen Ort im Jugendbegegnungshaus St. Claret in Weißenhorn bei zwei Treffen nicht nur mehr Familien beherbergt werden, sondern auch Tagesgäste dazu kommen. Die rund 60 Familien beider fPF´s von Montag bis Sonntag, die mit vielen Kindern vom Säuglingsalter bis zu Teenagern angereist waren, wurden im Haus äußerst freundlich aufgenommen und alle fühlten sich rundum wohl.

Was geschieht nun auf einem familyPrayerfestival? Die drei Tage des Treffens sind gefüllt mit Vorträgen, gesungenem Lobpreis, gemeinsamen Gebet, guten Gesprächen und Gottesdiensten. Alles überstrahlt die ewige Anbetung, die während der drei Tage durchgehend in dem?zur Kapelle umfunktionierten Claretsaal möglich ist. Wie bei den Prayerfestivals der JUGEND 2000 üblich, finden die Vorträge als „Talks“ vor dem Herrn selbst im ausgesetzten Allerheiligsten statt. Die Eltern können dabei ihre Kinder in die bestens vorbereitete Kinderbetreuung entlassen, in der kindgerechtes Programm mit Spielen, Singen, Basteln und Gebet stattfindet. Die vier altersgetrennten Gruppen wurden im ersten Termin von den acht Teilnehmern des Basicals, jungen Erwachsenen, die das freiwillige Orientierungsjahr der Diözese Augsburg besuchen, geleitet.

Wie jedes Jahr gelang es dem Organisationsteam der JUGEND 2000 auch dieses Jahr wieder, verschiedene Priester zu gewinnen, die einen oder mehrere Tage die beiden Familienfestivals begleiteten. Zum ersten der beiden Prayerfestivals durften die Eltern Pfr. Hesse aus Kempten begrüßen, der bestens vorbereitet und wie immer geistvoll und engagiert in das Thema der Tage, das Magnificat, einführte. Seine Ermahnung, nicht als Konsumentenchristen zu enden, die nur gute Veranstaltungen konsumieren und besuchen, daraus aber keine missionarische Aktion folgen lassen, war ein ganz wichtiger Weckruf. Am zweiten Tag sprach P. Johannes Rothärmel vom Passionistenorden ausgehend vom Magnificat über den Aufruf: „Machs wie Gott, werde Mensch!“ und stellte Maria als ganzen, heilen Menschen vor. Am Nachmittag betrachtete er die richtige Gottesfurcht, dem Vers folgend: „Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.“ Der Fokus von Kaplan Helmut Epp, der am Donnerstag sprach, lag auf dem Vers: „Er erbarmt sich seines Knechtes Israel, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.“

Der nachfolgende Termin wurde von Jugendpfarrer Daniel Rietzler begleitet, der vielen durch die Aktion „einfach gemeinsam beten“ bekannt ist. Weihbischof Florian Wörner vollzog mit den Teilnehmern den Besuch Mariens bei Elisabeth insgesamt nach. Er machte u.a. das Angenommensein zum Thema. Letztlich kommt es nach seinen Worten darauf an, sich mit dem Hl. Geist auf den Weg zu machen. Pfr. Thomas Gerstlacher stellte die Frage: „Wo bist Du?“ – Diese Frage ist an den Menschen gerichtet. Sie ist wichtig, damit wir Gott nicht am falschen Platz suchen. Pfr. Martin Straub aus Vöhringen betrachtete intensiv die erste Bitte des Vaterunsers: „Geheiligt werde Dein Name.“ Der Vortrag harmonierte wunderbar mit den Ausführungen von P. Paulus M. Tautz CFR, der die Vaterrolle im Himmel und auf der Erde zum Gegenstand eines Talks machte.

Die Kinder- und Jugendbetreuung während der Talks wurden von JUGEND 2000 -Mitarbeitern geleitet.

Die vielen sehr guten und tief geistlichen Impulse konnten die Eltern in stiller Anbetung, die auch durch alle Nächte hindurch getragen wurde, in sich nachklingen lassen oder im geistlichen Austausch mit anderen besprechen. An allen Tagen bestand die Möglichkeit zur Beichte, die von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sehr gut angenommen wurde. Einer der Höhepunkte war wieder die Einzelsegnung mit dem Allerheiligsten, die das Wunder des Glaubens in vielen großen und kleinen Augen widerspiegelte. Zwei sehr gut organisierte und in der geistigen Tiefe herausragende Veranstaltungen haben alle Teilnehmer ermutigt und gestärkt an ihre Heimatorte entlassen, gemäß dem Motto der JUGEND 2000: Aufbruch der jungen Kirche im Geiste Mariens.

Die familyPrayerfestivals der JUGEND 2000 sind seit vielen Jahren die größten geistlichen Veranstaltungen für Familien im Bistum Augsburg.

Bericht: Christiana Gläser, Manfred Lutzenberger