Rückblick des 2. Schwandorfer Prayerfestivals

Ca. 400 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen die Einladung zum 2. Prayerfestival am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium in Schwandorf an. Sie konnten eine Fülle an geistlichen Impulsen, spannende Workshops, gestaltete Jugendgottesdienste mit verschiedenen Priestern und der Jugend 2000 – Band, kraftspendende Anbetungs-, Gesprächs- und Beichtzeiten in einer äußerst familiären und freudigen Atmosphäre erleben. Simon Rupprecht und Anna Piendl führten freundlich, motivierend und gekonnt durch das vielseitige Programm an diesem Glaubenswochenende.

„Living free“ hieß das Motto und jeder Teilnehmer konnte sich vielfach inspirieren lassen, wie ein wirklich freies Leben möglich ist. Kaplan Martin Popp hielt am Freitagabend den Eröffnungsgottesdienst, in dem er in sehr persönlicher Weise auf die Jugendlichen eingegangen ist und sie ermunterte, sich gegenseitig und auch Jesus wirklich zu begegnen. Erst dann ist es möglich, eine echte Beziehung aufzubauen. Nach dem Impuls „Unsichtbar und doch hautnah“ folgte ein mitreißendes Lobpreiskonzert der Jugend 2000-Band.

Am Samstagvormittag verglich Kaplan Helmut Epp in seinen zwei faszinierenden Vorträgen die Seele des Menschen mit einem Handy-Akku, der immer wieder neu aufgeladen werden muss. Er zeigte in seinen Ausführungen Wege zum wahren Glück, nämlich zu Gott auf. Das Wichtigste für ihn ist dabei, Gott erst einmal kennen zu lernen, denn nur was man kennt, kann man auch schätzen und lieben. In spannenden Workshops am Nachmittag konnten sich die Teilnehmer, altersgerecht verteilt, mit Glaubensthemen beschäftigen, die von der kreativen Gestaltung einzelner Bibelsprüche, über das Thema Gott und Fußball, die Einführung in das Gebet bis hin zum sinnvollen Umgang mit schmerzlichen Erfahrungen gingen. Die alle Workshops verbindende Hauptaussage lautete: Wir sind unendlich geliebte Kinder Gottes und zu einer großen Freiheit berufen.

P. Michael Jakel, der viele Jahre Stadtpfarrer am Kreuzberg war und nun in Würzburg tätig ist, hielt den Vorabendgottesdienst. Mit seiner tiefen Spiritualität und Jesusverbundenheit berührte er die Teilnehmer der voll besetzten Turnhalle tief. Nach dem beeindruckenden Impuls „Du bist unendlich geliebt“ von Kaplan P. Coelho folgte der Höhepunkt des Wochenendes, der sog. Abend der Barmherzigkeit. Viele Priester aus Schwandorf und Umgebung sind extra angereist, um den vielen Jugendlichen die Beichte abzunehmen und sie im Glauben zu stärken. Des Weiteren konnte jeder Besucher den eucharistischen Einzelsegen empfangen und die Nacht über im Gebet verweilen.

Den krönenden Abschluss des Prayerfestivals bildete am Sonntag der bis zum letzten Platz gefüllte Festgottesdienst am Kreuzberg. Er wurde von Stadtpfarrer P. Francis, P. Joseph, Pfarrer Msgr. Dr. Johann Tauer, dem geistlichen Begleiter der Jugend 2000, und dem emeritierten Bischof Dr. Hubert Bucher, der als Hauptzelebrant fungierte, gefeiert. Die Band der Jugend 2000 gestaltete die Eucharistiefeier wieder mit schwungvollen Lobpreisliedern. P. Francis betonte in seiner Begrüßung, welch große Freude es für ihn sei, so viele Jugendliche in der Kreuzbergkirche willkommen zu heißen. Bischof Bucher hielt eine zündende Predigt und schloss seine Gedanken mit dem Aufruf zu einem Gebetssturm für Deutschland ab. Am Ende des Gottesdienstes stellte er den Kirchenbesuchern drei Fragen und überreichte jeweils dem Ersten, der die richtige Antwort wusste, sein Büchlein über den Lebendigen Rosenkranz. Zu den Ehrengästen am Sonntag gehörten auch Oberbürgermeister Andreas Feller und seine Gattin. Das abschließende gemeinsame Mittagessen am CFG wurde wieder – wie schon die Verpflegung innerhalb des ganzen Wochenendes – bestens vom Pfarrgemeinderat Kreuzberg organisiert. In lockerer und freudiger Atmosphäre bestand noch einmal die Möglichkeit, sich über alle Erlebnisse auszutauschen und sich Gedanken über die Umsetzung im Alltag zu machen.

Ein weiterer Artikel findet sich hier>>Zeitungsartikel

Herzliche Einladung auch zu unserem Nachtreffen, Infos gibt’s hier:>>Nachtreffen Prayerfestival Schwandorf

Das Mottolied kannst du hier anhören:

 

Und hier ein Zeugnis von Theresa, 19 Jahre (vom Samstag nachmittag)