JUGEND 2000 Exerzitien für unsere Mitarbeiter

Alle Jahre wieder kommt Christkönig und damit auch das Exerzitienwochenende für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der JUGEND 2000 Deutschland. Heuer waren wir dazu mit einer Gruppe von 47 Personen im Kloster Maihingen bei der Gemeinschaft Lumen Christi.

„Aufbruch der jungen Kirche im Geiste Mariens“ heißt eines der Schlagworte, das JUGEND 2000 charakterisiert. Warum aber Maria? Was ist ihre Rolle im großen Plan Gottes? Warum können wir Maria verehren und wie sieht eine gesunde Marienverehrung aus? Fragen über Fragen für unseren Hauptreferenten, Pfr. Martin Seefried aus dem Bistum Eichstätt.

Gut los ging es, als zu Beginn der ersten Gebetszeit mal der Strom in der ganzen Ortschaft ausfiel. Aber das ist ja kein Grund, nicht weiter zu beten. Nachdem der Strom wieder da war, ging es auch gleich ans Eingemachte. Mit seinen Impulsen und Predigten erschloss uns Pfr. Martin Seefried den Sinn der marianischen Spiritualität und griff dafür immer wieder Beispiele aus Texten von Ludwig Maria Grignion de Montfort oder Papst. Johannes Paul II. auf:

Maria ist – wie wir es aus der Bibel und der Tradition der Kirche entnehmen können – die Mutter eines jeden Christen, ja eines jeden Menschen. Schließlich hat Jesus sie uns unter dem Kreuz dem Jünger anvertraut, den er liebte.

Dies war der letzte Schritt der auf dem Pilgerweg des Glaubens für Maria.

Nach dem Wunder bei der Hochzeit zu Kana, und nach der Frage, wer Mutter und Bruder für Jesus sei, wächst Maria unter dem Kreuz endgültig in ihre neue Aufgabe hinein. Sie ist nicht mehr nur Mutter Jesu sondern Mutter aller seiner Brüder und Schwestern im Leib der Kirche.

Wenn wir Maria also verehren, sie um ihre Fürsprache bitten, dann nicht, weil wir sie anbeten. Sie ist im Heilsplan Gottes vielmehr unsere stärkste Fürsprecherin, die sich mit brennender Liebe für ihre Kinder einsetzt und uns wieder und immer wieder auf ihren Sohn Jesus verweist.

Leben und Glauben im Geiste Mariens heißt dann, dass wir – wie Maria – offen sind für den Willen Gottes, ihn loben und preisen und in unserem Leben immer mehr von Heiligen Geist erfüllt werden, der drängt in die Mission aufzubrechen.

Mit dieser Message im Rucksack haben wir uns am Samstagabend zuerst ganz individuell an sechs Stationen der Muttergottes angenähert: Friedenskönigin, Knotenlöserin, Mutter der Kirche. An jeder Station lud eine Aufgabe zur Auseinandersetzung und Vertiefung ein.

Feierlicher Abschluss und Höhepunkt war die anschließende Holy Hour mit der Möglichkeit zur Marienweihe und eine ausgelassene Worship-Session! Unsere Seelen priesen Gott für seine Größe!

Bevor wir uns am Sonntagmittag wieder getrennt und auf unsere Diözesen verstreut haben, feierten wir noch gemeinsam die Messe zu Christkönig – ein würdiger Abschluss für diese drei gesegneten Tage in Maihingen!