Zeugnisse IPF 2015

„Diesmal hatte ich keinen Wunsch, dass in mir etwas aufbricht. Ich hatte bei der Segnung auch keine besondere Erwartungen gestellt. Ich war nur da.
Mich hatte es darum um so mehr überrascht, dass ich während des Segens am aufgefrischten Abend soooo viel Wärme und Nähe von Jesus in mir spüren durfte, dass ich mein nasses Hemd wechseln musste! Jedesmal, wenn er mit dem Priester an mir vorbeizog, gab es einen neuen gewaltigen Hitzeschub, und das waren schon einige Runden, die gesegnet wurden.
War fast nicht auszuhalten, so schön!“ Oli

„Ich wollte eigentlich erst gar nicht zum Prayerfestival nach Marienfried fahren, da aber mein Bruder wollte, bin ich übers Wochenende mit ihm hingefahren. Auch wenn ich keine spektakuläre Erfahrung gemacht habe, bin ich froh, dass ich mitgefahren bin. Ich hab nochmal spüren dürfen, dass Gott mich wirklich liebt und dass er mich auf meinen Wegen, die ich gehen werde, führt. Ich wurde auch nochmal daran erinnert, dass gelebter Glaube keine Lauheit zulässt. Ich denke, den Rest, den ich mitbekommmen habe werde ich erst in nächster Zeit erfahren.“ Laura

„Zuerst muss ich sagen, dass ich erst einmal davor auf einem IPF war. Das hat mir so gut gefallen, dass ich in diesem Jahr mithelfen wollte und mich dann auch angemeldet habe. Ich wusste aber zuerst nicht, ob ich mithelfen soll oder nicht, weil ich niemand kannte und ganz neu dabei war. Dann hab ich mich doch dafür entschlossen und das war die beste Entscheidung meines Lebens!
Also bin ich da am Montag zum Helfen und wusste nicht was mich erwartet und ob die anderen mich so annehmen wie ich bin. Es war super, ich fand gleich neue Freunde und half beim Teppiche legen. Das war anstrengend aber machte viel Spaß.
Aber ich wollte eigentlich erzählen, dass ich mich die ersten Tage nicht getraut habe zu beichten und ich fühlte mich nicht wohl, aber am Samstag raffte ich mich dann doch auf und stellte mich bei der Schlange an und nach dieser Beichten fühlte ich mich viel freier! Ich konnte die Bewegungen beim Lobpreis mitmachen und konnte ohne Sorgen zur Heiligen Kommunion gehen. Ich danke Gott dafür!“ Jessica

„Am Freitagmorgen hatte ich nicht wirklich Lust mich auf den Weg nach Marienfried zum IPF zu machen; eine knappe Stunde Autofahrt vor mir und 0 % Motivation. Doch je näher ich Marienfried kam, desto mehr wurde die Freude (da haben nicht mal die letzten 10 Minuten hinter einem seeehr langsamen Traktor etwas ausgemacht ;D).
Die Freude war jedoch weg, als ich das Anbetungszelt betrat. Beim Blick auf das Allerheiligste fühlte ich mich innerlich wie tot. Und ich merkte, wie sich immer mehr das Gefühl von Wut in mir sammelte. Die Predigt von Weihbischof Florian in der Messe war dann wie für mich gemacht (ich hatte wirklich das Gefühl er spricht nur zu mir!) und ich dachte mir: „Grad-mit-Fleiß“ musst Du heute noch beichten gehen. Doch nach dem Abendessen war dieser Gedanke schon wieder weg. Erst während des Barmherzigkeitsabends merkte ich, dass wenn ich mich nicht zur Beichte anstelle ich am Samstagmorgen nach Hause fahren muss, da ich es sonst nicht mehr aushalten würde. Ich konnte keinen klaren Gedanken vor Jesus bringen und saß relativ teilnahmslos im Zelt mit Blick zum Allerheiligsten.
Da ich zu einem bestimmten Priester wollte, hieß es dann auch noch extra lang warten; doch als ich das Sakrament der Versöhung empfangen hatte, fühlte ich mich einfach nur noch federleicht und so voller Freude, dass ich am liebsten alle im Zelt umarmt hätte. 🙂
Hätte es die Beichtmöglichkeit nicht gegeben, wäre ich wahrscheinlich am Samstagmorgen wieder nach Hause gefahren und hätte die restlichen 2 Tage in Marienfried nicht mehr erleben dürfen. Die Beichte hat mir einfach nur das Prayerfestival gerettet und mein „unreines Herz“ in ein „reines Herz“ verwandelt! 🙂  Danke an Jesus, meinen besten Freund und Retter! ?“ Monika

„Ich ging allein auf das internationale Prayerfestival und ging mit vielen neuen Freunden heim. Aber mein schönstes Erlebnis war, dass plötzlich aus heiterem Himmel ein Mädchen aus der Schweiz vor mir stand. Wir verstanden uns auf Anhieb und sind jetzt wie Schwestern, das ist mein Engel aus der Schweiz!
Das zweite Highlight durfte ich am Abend der Barmherzigkeit erleben. Ich hatte immer Angst zu Beichten und an diesem Abend tat ich es und es war die beste Beichte, die ich bis jetzt hatte!! Meine Beziehung zu Gott war eine viel intensivere als zuvor!!
Mein drittes Erlebniss war am Samstagabend bei dem Einzelsegen. Meine Eltern waren beide dabei. Als wir als nächstes dran waren, griff ich die Hände meiner Eltern und übergab mein Herz Jesus und er heilte meine Wunden. Wir haben alle geweint. Dieser Abend hat meine ganze Familie verändert.
Ich möchte mich bedanken bei allen, die das IPF möglich machen. Ihr leistet wundervolle Arbeit. Auch der Gebetsdienst war sehr schön. Man wusste, dass man mit seinen Anliegen nicht allein ist. Das gemeinsame Beten war etwas ganz Besonderes. Vielen lieben Dank!!“ Johanna

„Ich konnte endlich nach dem eucharistischen Segen zur Beichte gehen und eine Sünde beichten, die ich davor noch nie gebeichtet habe. Danach habe ich mich so frei und geliebt von Gott gefühlt und bin von dieser Liebe zu Tränen gerührt. Ich danke Gott von ganzem Herzen.“ Lydia

„Ich war letztes Jahr schon so von Gutem überwältigt, dass ich dachte, dieses Jahr kann es gar nicht besser werden… ich habe mich geirrt 🙂 Was soll ich sagen? Es war wieder eine Ehre, dabei zu sein; den Heiligen Geist hautnah zu spüren; aus der Freude am Glauben zu leben; ich habe eine total befreiende Beichte erfahren, habe geweint und Jesus hat mein Herz geheilt; besonders als wir daran erinnert wurden, dass wir von tausenden Engeln und Heiligen umgeben sind, war es wirklich ein Vorgeschmack des Himmels. Und einfach die Gelegenheit zu haben, still vor Ihm zu sitzen und Ihm in der Anbetung alles zu sagen oder einfach nur da zu sein und zu wissen: Er liebt mich, war traumhaft. 1000 Dank an Gott, Ihm alle Ehre und Liebe!“ Timothy